Schwimmende Estriche

Schwimmender EstrichIm Querschnitt:

  1. Gussasphaltestrich
  2. Dämmschicht mit Abdeckung
  3. Ausgleichsschüttung
  4. Bitumenbahn zum Schutz der Dämmschicht vor Eigenfeuchtigkeit der Betondecke
  5. Betondecke

Im Hochbau wird Gussasphalt als schwimmender Estrich eingesetzt. Aufgrund seiner Zusammensetzung bietet Gussasphalt eine Fülle von vorteilhaften Eigenschaften. Gussasphalt erfordert weder Trocken- noch Abbindezeiten. Er ist kurz nach Einbau begehbar und benutzbar.

Gussasphalt verbessert die Wärme- und Trittschall-Dämmung. Der Trittschall wird um bis zu 14 dB(A) vermindert, er ist besonders fußwarm. Dadurch ermöglicht er hohen Wärme- und Schallschutz bei geringen Konstruktionshöhen. Je nach Art und Dicke der Dämmschicht wird er mit Nenndicken von 25–35 mm eingebaut. Damit ist Gussasphalt besonders bei der Sanierung von Fußböden geeignet, bei dem nur wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht.

Gussasphalt wird fugenlos verlegt, ist rissunempfindlich, stoß- und schlagfest, hohlraumfrei und wasserdicht.

Gussasphalt ist schwer entflammbar, praktisch nicht brennbar.

Auch als Heizestrich ist er in Verbindung mit Kupferrohrleitungen bestens geeignet (keine Aufheizphase, geringe Trägheit).

Gussasphaltestriche enthalten keine umweltbelastenden Zusätze. Gefahrstoffe können in der Nutzung nicht austreten. Bakterien und Mikroben können sich in seinem dichten Gefüge nicht festsetzen. Unter Gussasphaltestrichen werden nur natürliche Dämmstoffe eingesetzt. Gussasphalt ist biohaustauglich und als wertvoller Baustoff wiederverwertbar.

Die schnelle Nutzbarkeit verkürzt die Bauzeit und hilft damit Kosten sparen. Die bessere Dämmwirkung des Gussasphaltestrichs mindert die Heizkosten.

Er kann weitgehend unabhängig von der Witterung eingesetzt werden.